Pressemitteilung

5.06.09 14:26

Neue Studie der Fraunhofer ATL identifiziert 18 Logistikregionen

Der Markt für Logistikimmobilien hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Dennoch mangelt es in Deutschland nach wie vor an wissenschaftlichen Grundlagen für eine umfassende Untersuchung. Immobilien- wie Logistikbranche finden in öffentlichen Statistiken kaum Berücksichtigung. Zudem fehlen einheitliche Definitionen für den Begriff der Logistikimmobilie.

Die Studie »Logistikimmobilien in Deutschland - Markt und Standorte« füllt diese Lücken: Sie definiert unterschiedliche Logistikimmobilientypen, identifiziert, analysiert, und beschreibt die wichtigsten und attraktivsten Logistikstandorte Deutschlands und zeigt spezifische Markttrends auf. Eine Grundlage der Marktberechnungen ist die von Fraunhofer ATL entwickelte Logistik-Immobiliendatenbank mit mehr als 5.000 Einträgen. Durch die Beteiligung renommierter Unternehmen aus dem Bereich der Logistikimmobilien wurden die Studienergebnisse marktnah entwickelt und Standards gesetzt.

Die Untersuchung dient damit als Basis für Investitionsentscheidungen sowie Standort- und Immobilienbewertungen und ist wichtiges Werkzeug für Banken und Finanzierer, Immobilienmakler, Investoren, Projektentwickler, Lieferanten, Nutzer, Bauunternehmen und Politik.

Die Studie

  • basiert unter anderem auf einer eigens entwickelten Logistik-Immobiliendatenbank
  • definiert einheitlich und trennscharf den Begriff der Logistikimmobilie
  • bemisst statistisch den Logistikimmobilienmarkt
  • identifiziert methodisch Logistikstandorte in Deutschland
  • enthält detaillierte Standortprofile zu den identifizierten Top-Logistikregionen
  • zeigt Trends und deren Konsequenzen auf den Logistikimmobilienmarkt sowie dessen Teilnehmer auf.


18 Top Logistikregionen in Deutschland

Ein zentraler Teil der Untersuchung ist die Identifizierung von Logistikstandorten in Deutschland. Keine der bisher existierenden Veröffentlichungen verschafft einen eindeutigen Überblick über die tatsächlichen deutschen Logistik »Hot-Spots«. Die Mängel lagen dabei bislang vor allem in der fehlenden Detailanalyse, in der unzureichenden Transparenz bei der Vorgehensweise oder der parteiischen Aufgabenmotivation der Autoren. Die vorliegende Studie versachlicht die Diskussion um die Attraktivität und Relevanz von Logistikstandorten durch eine neutrale und wissenschaftliche Betrachtung, die sich nahezu ausschließlich auf öffentlich verfügbare Quellen stützt. Um die tatsächliche Relevanz einer Logistikregion zu ermitteln, wurden zwei Indizes zu Grunde gelegt: die Logistikattraktivität und Logistikintensität einer Region. Der Attraktivitätsindex misst die Rahmenbedingungen bzw. das Standortangebot für Logistikansiedlungen innerhalb Deutschlands auf Kreisebene. Der Intensitätsindex gibt Auskunft, welche Standorte innerhalb Deutschlands die höchste Logistikkonzentration aufweisen. Da bei diesem Index die Regionen unter anderem hinsichtlich gebauter Logistikfläche und Anzahl angesiedelter Logistikdienstleister auf 5-stelliger Postleitzahlebene identifiziert werden, gibt die Studie erstmals umfassend und genau Auskunft darüber, welche Gewerbegebiete innerhalb der Top-Logistikregionen stark sind, welche Art von Logistikansiedlungen vorherrschen und wo diese liegen. Durch den Abgleich von Attraktivitäts- und Intensitätsindex lassen sich sowohl die etablierten Logistikstandorte aufzeigen als auch Regionen abbilden, die bislang weniger im öffentlichen Fokus für Logistikansiedlungen standen. Auf dieser Basis wurden 18 Logistikregionen in Deutschland identifiziert.

Die 18 Logistikregionen in alphabetischer Reihenfolge sind:

Berlin / Brandenburg, Bremen, Donau, Hamburg, Hannover, Kölner Bucht, Leipzig / Halle, »Mitte D«, Mittleres / Östliches Ruhrgebiet, München, Münster / Osnabrück, Niederrhein (Duisb., Düsseldorf), Nürnberg, Rhein-Main, Rhein-Neckar, Saarland, Schwaben, Stuttgart

Die einzelnen Standorte können hinsichtlich ihrer logistischen Funktion in vier unterschiedliche Standorttypen eingeteilt werden, wie sie in der Abbildung dargestellt sind.

Hamburg, Bremen und Rhein-Main wurden wegen der hohen Attraktivität und Intensität sowie wegen ihrer logistischen Eignung von den Autoren als »Globale Air & Sea Gateways« klassifiziert. Als »Europäische Gateways« gelten die Regionen Niederrhein (Duisburg, Düsseldorf), Hannover und Nürnberg. München, Berlin, Stuttgart, Kölner Bucht sowie das mittlere / östliche Ruhrgebiet zählen zu den »regionalen Versorgern«. Die übrigen TOP-Logistikstandorte sind »Spezialisten«, die durch ihr bestimmtes Angebot für Investoren interessant sind.

Von: AF [Logistik-Initiative]


Ansprechpartner Presse

 

Carmen Schmidt

Logistik-Initiative Hamburg

Tel.: +49 [0]40 22 70 19-25
Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mail cs(at)hamburg-logistik.net

 

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